Sicherheit ist keine Option E-Ticket fuer Systems 2008
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underground_8

Ein frischer Wind kommt auf.


Wir schreiben das Jahr 2004. Der Sommer ist längst vorbei und es wird nicht mehr lange dauern bis der Herbst vom Winter abgelöst wird. Zu einer Zeit, in der sich die Natur zurück zieht, beginnt es unter der Erde zu brodeln.


Die Anfänge, oder: Not macht erfinderisch

Bis zum Sommer 2004 arbeitete einer der Gründerväter in Amerika. Er war CTO eines in Kalifornien ansässigen Unternehmens, welches sich auf Online-Kreditkartenabrechnungen spezialisierte. Wie man sich vorstellen kann, ist die Abrechnung von Kreditkarten ein sehr heikles Thema. Sicherheitslücken im System darf es nicht geben, könnte doch selbst der kleinste Fehler Schäden in schwindelerregender Höhe verursachen. Deshalb war die Wahl der richtigen IT-Sicherheitslösung von größter Bedeutung. Zu diesem Zeitpunkt erkannte man - nach Versuchen mit Produkten etlicher Hersteller - dass keine Lösung die Bedürfnisse, die hohen Erwartungen, 100%ig erfüllen konnte. Aufgrund dessen begann das Unternehmen, eine eigene Lösung zu entwickeln. Erstaunt über den raschen Fortschritt der Entwicklungsabteilung war man gespannt auf erste Ergebnisse. Diese konnten schnell überzeugen. Funktionalität, Zuverlässigkeit und Performanz konnten schon bald mit kommerziellen Lösungen mithalten - kurze Zeit später befand man sich schon auf der technologischen Überholspur. Auf einmal wurde klar, was eigentlich geschehen war: Aus einem firmeninternen Projekt wurde ein potenzielles Produkt.

(R)Evolution

Erst wenige Tage aus Amerika zurück wurden die Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen reflektiert. Plötzlich vermischten sich die Überlegungen mit der Leidenschaft zur Technik, die Sehnsucht nach neuen Abenteuern mit dem Drang, etwas zu Erschaffen. Ein hochexplosiver Cocktail der Ideen war entstanden. Und als die letzte Zutat, eine gehörige Portion Mut, ins Glas tropfte, gab es eine heftige Explosion, und man war Feuer und Flamme: Alea iacta est - Die Würfel sind gefallen. Die Vision war geboren, die Erfahrungen im Bereich IT-Security in ein Startup einfliessen zu lassen, dessen Ziel klar definiert war:
Neue Technologien zu entwickeln, um diese in einer überschaubaren Produktpalette zu integrieren. Dem Kunden ein simples Werkzeug zu schmieden, welches seine bestehenden Probleme im Netzwerk einfach beseitigt. In der Nutzung so einfach wie ein Hammer, in der Funktionalität so vielseitig wie eine Werkstatt.


Die Zeit im Incubator

Mai 2005: Das Büro der underground_8 verlagerte sich vom Wintergarten ins TechCenter. Es war geschafft: underground_8 wurde in das Tech2B Projekt aufgenommen. Jetzt war das Projekt in vollem Gange. Es wurde entwickelt, geforscht, analysiert, integriert, verworfen, neu angefangen, verbessert, geschraubt, zerlegt, ausgetauscht, kurzer Hand: Es wurde hart gearbeitet. Jegliches Gefühl für Zeit und Raum verschwand, Tage begannen mit Problemen und endeten mit Lösungen. Man schloss Bekanntschaft mit den Nachtwächtern und nicht selten wurde man am nächsten Morgen gefragt: "Hast du etwa schon wieder hier geschlafen?"

Juni 2006: Geschafft, die Sektkorken knallen! Die Limes Security Appliances waren fertig entwickelt, konnten nun in Serie produziert werden. Alle Vorkehrungen waren getroffen, um den Wall gegen Eindringlinge, Viren und Würmer im Internet zu errichten. Der Gedanke, dass jeder installierte Limes den Wall wachsen lässt, dass jeder installierte Limes das Team ein Stück näher zum Ziel führte, durchzuckte jeden wie ein Blitz. Underground_8 verfügte zu dieser Zeit über eine Streitmacht von über 10 tapferen Legionären. Ab nun sollte es richtig los gehen - Rock 'n Roll!

Auf zu neuen Ufern!

November 2006: In den letzten Monaten ist sich das ganze Team näher gekommen - und zwar im wort-wörtlichen Sinne. Das Büro war einfach zu klein. Aber auch dieses Problem ließ sich schnell lösen - und zwar auf 300qm in der Freistädterstrasse 313.

2004 - 2007 Aus einer Idee wurde eine Vision, aus einer Vision wurde ein Projekt, aus einem Projekt wurde ein Unternehmen. Wir schreiben nun das Jahr 2007. Seit Anbeginn unserer Zeitrechnung hat sich einiges verändert. Für einen kurzen Augenblick halten wir die Luft an - die Welt steht still. In eben diesem Moment blicken wir zurück. Erinnerungen an schöne Zeiten kommen hoch. Verzwickte Probleme, verrückte Ansätze, sagenhafte Lösungen und grandiose Momente des Erfolges spielen in unseren Köpfen wie ein Film. Sekunden später, wieder zurück auf dem Boden, sind die Gesichter von einem Lächeln gezeichnet. Aber jetzt wieder zurück zur Arbeit.

"Denn Stillstand ist der Tod jeglicher Veränderung - und Veränderungen sind die Zugpferde unserer Zukunft." Frédéric Aubonney

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